Solisten und Chöre
Katja Boost - Altistin
Die Altistin Katja Boost gastierte mit der 1.Norn aus der Götterdämmerung in der vergangenen Spielzeit am Theatro di Sao Carlos in Lissabon.
2010 sang sie die Mary aus dem Fliegenden Holländer am Teatro Lirico auf Sardinien und die Stimme der Mutter aus Hoffmanns Erzählungen am Stadttheater Gießen.
In den vergangenen Spielzeiten führten Sie Engagements nach Schwerin, Kassel, Köln, Karlsruhe, Graz, Bremen, Halle, Cagliari und an die Deutsche Oper Berlin. Von 2000 bis 2004 war sie an den Bühnen der Stadt Köln engagiert, wo sie u.a. als Ino in Semele, Prinzessin Clarissa in Die Liebe zu den drei Orangen sowie im Ring als Rheingold- und Siegfried-Erda, 2.Norn und Schwertleite zu hören war.
Zuvor war Katja Boost im jungen Ensemble der Bayerischen Staatsoper München engagiert. Festspielauftritte führten sie u.a. nach Wiesbaden (Eröffnung der Maifestspiele 2000, Stimme Cassandras in der Uraufführung der Oper "Cassandra- Complex" von Gerhard Stäbler). Bereits während des Studiums gastierte Katja Boost an den Opernhäusern in Karlsruhe und Köln. Sie sang die Filipyevna in „Eugen Onegin“ unter der Regie von Nikolaus Lehnhoff für die European Union Opera im Festspielhaus Baden-Baden und am Theatre des Champs Elysees in Paris.
Besonders im romantischen Konzertrepertoire, wie z.B. Verdis Requiem, Beethovens Missa Solemnis oder Mahlers 2. Symphonie konnte die Altistin in den vergangenen Jahren auf sich aufmerksam machen. So führte sie eine Konzertreise im Auftrag des Goethe-Instituts mit den „Liedern eines fahrenden Gesellen“ von Mahler nach Asien. Sie ist in Wiesbaden geboren und studierte bei Gertie Charlent und Julia Hamari.
www.katjaboost.de
Johannes Michael Püschel - Bariton
Johannes Michael Püschel bekam seinen ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren, tauschte aber bereits drei Jahre später das Klavier gegen die Geige und blieb dieser 13 Jahre lang treu.
Seine erste gesangliche Ausbildung bekam er ab 1980 bei den Stuttgarter Hymnus-Chorknaben, denen er bis 1993 angehörte.
Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Augsburg und Tübingen begann er 1996 sein Studium am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz und studierte dort Gesang bei Brenda Roberts-Fehlinger, Chor- und Orchesterleitung bei Gernod Sahler und Schauspiel bei Hans-Herbert Schopf.
Während des Studiums war Johannes Michael Püschel Mitglied des Opernchores des Staatstheaters in Mainz sowie Mitglied im Konzertchor Darmstadt. In den Jahren 2000 bis 2002 sang er unter anderem die Hauptrolle in dem Musical „Karl – der Spätlesereiter“.
2001 schloss Johannes Michael Püschel das Studium mit der künstlerischen Reifeprüfung und dem Konzertexamen ab und wird weiterhin stimmlich betreut von Hans-Josef Kasper.
Seit 2003 ist er Mitglied verschiedener professioneller Chöre wie dem Gewandhaus-Kammerchor Leipzig bzw. dessen Nachfolgechor „Immortal Bach Ensemble“, dem Festivalchor des Schleswig- Holstein Musikfestivals, dem ChorWerk Ruhr in Essen und dem Chor der Bamberger Symphoniker.
Des Weiteren ist Johannes Michael Püschel als Solist im Konzert und Oratorium zu hören und arbeitete mit Dirigenten wie Rolf Beck, Herbert Blomstedt, Ricardo Chailly, Alessandro di Marchi, Peter Dijkstra, Terry Edwards, Reinhard Göbel, Robbin Gritton, Markus Huber, Rupert Huber, Jonathan Nott, Morton Schuld-Jensen und Wolfgang Seliger.
2001 hat Johannes Michael Püschel die "Chor Akademie Odenwald" ins Leben gerufen und mit dieser neben erfolgreichen a-capella-Konzerten den "Messiah" von Georg Friedrich Händel zusammen mit der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg unter seiner Leitung zur Aufführung gebracht. Er ist derzeit Leiter verschiedener Chöre im Rhein-Main-Gebiet sowie Leiter des von ihm 2010 ins Leben gerufenen Rhein-Main-Kammerchores.
www.johannes-pueschel.de
Christian Glosemeyer - Tenor
Christian Glosemeyer stammt aus Sömmerda (Thüringen) und kam 1992 nach Wiesbaden.
Er ist der Kirchenmusik seit frühester Kindheit stark verbunden. In verschiedenen Chören und Ensembles in und um Wiesbaden ist er aktiv tätig. 1999 begann er
seine Gesangsausbildung bei Rose Marie Stoye. Seit einigen Jahren ist er solistisch tätig, sang erfolgreich die bekannten Werke der Oratorienliteratur, wie Bachs Johannes-Passion, Weihnachtsoratorium, Händels Messias und die Marienvesper von Monteverdi, sowie eine Vielzahl von Kantaten und Messen. Des Weiteren führten ihn Solo-Konzertreisen auch ins Ausland, so nach Spanien und Litauen.
Beruflich ist Christian Glosemeyer als gelernter Musikalienhändler im Fachgeschäft „Musikalien Petroll“ in Wiesbaden tätig.
Rouwen Huther - Tenor
Rouwen Huther erhielt seine künstlerische Ausbildung bei Richard Staab an der Wiesbadener Musikakademie und bei Prof. Donald Litaker am Institut für Musiktheater der Hochschule für Musik Karlsruhe. Er nahm an Meisterkursen bei Cornelius L. Reid (New York), Hilde Zadek, Julia Varady und Dietrich Fischer-Dieskau teil.
Der Tenor konnte bereits 2002 bei den Internationalen Maifestspielen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden (Offizier in COMEDY ON THE BRIDGE von Martinu) sowie bei der Internationalen Opernakademie Bad Orb (Lenski in Tschaikowskys EUGEN ONEGIN) Opernerfahrungen sammeln. Sein erstes Gastengagement erhielt er 2004 am Hessischen Staatstheater Wiesbaden in PURCELLS TRAUM VON KÖNIG ARTUS (Tankred Dorst/Henry Purcell) und Shakespeares DER STURM. 2006 sang er im Konzerthaus Karlsruhe den Prinz in Prokofiews Oper DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN. Mit dieser Partie gastierte er 2010 auch am Theater Krefeld. Ein weiteres Gastengagement führte ihn 2007 an das Nationaltheater Mannheim, wo er in der Uraufführung KRABAT von Fredrik Zeller als Tonda und Wittko mitwirkte. Er debütierte 2009 in Beethovens FIDELIO bei den Tiroler Festspielen in Erl und war dort 2010 in Mozarts ZAUBERFLÖTE als Erster Geharnischter zu hören. Außerdem sang er 2010 am Konzerthaus Karlsruhe den Lysander in B. Brittens MIDSUMMER NIGHT’S DREAM und am Prinzregententheater in München die Rolle des Doktor in TRI SESTRI von Peter Eötvös. Diese Produktion wurde vom Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt. Mit dieser Rolle debütierte Rouwen Huther 2011 an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin.
Rouwen Huther ist auch als Konzertsänger tätig. Zu seinem geistlichen Repertoire gehören Messen und Oratorien von J. S Bach, Joseph Haydn, Camille Saint-Saëns, Giacomo Puccini, Guiseppe Verdi, W.A. Mozart, Franz Schubert, Max Bruch und Lorenzo Perosi. Sein Liedrepertoire umfasst die deutschen romantischen Liedkomponisten wie Robert Schumann und Franz Schubert, fand aber seinen Schwerpunkt bei Richard Strauss und Erich Wolfgang Korngold. Seine Opern- und Konzertengagements führten ihn auch ins Ausland, u.a. nach Wien, Paris, Milano, Bolzano und Ravenna.
Er arbeitete bereits mit Dirigenten wie Ulf Schirmer, Julien Salemkour, Gustav Kuhn und Stefan Asbury, mit Regisseuren wie Rosamund Gilmore, David Mouchtar-Samorai, Andras Fricsay und mit renommierten Orchestern wie der Staatskapelle Berlin, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Hessischen Staatsorchester und der Philharmonie Baden-Baden zusammen.
www.rouwenhuther.de




